Frontal - Ein Unfall, sieben Radprofis und die Geschichte ihrer Karriere
Shownotes
2016 ist das Profiteam Giant-Alpecin um John Degenkolb an der Costa Blanca im Trainingslager. Der niederländische Journalist und Autor Nick Klaessens ist eher zufällig bei einer Trainingsrunde im Begleitfahrzeug. Am Ende der Trainingssession passiert der wohl schlimmsten Unfall den die Profis je erlebt haben. Nick wird zum Ersthelfer und erlebt, wie eine Ausnahmesituation Menschen zusammenschweißt. 10 Jahre später schreibt er ein Buch über den Unfall und spricht mit allen Beteiligten. "Frontal - Ein Unfall, sieben Radprofis und die Geschichte ihrer Karriere" ist gerade im covadonga Verlag erschienen.
Du hast Fragen, Anregungen oder einfach was zu sagen? Dann schreib uns eine Mail an mail@bikersparadisepodcast.de BIKERS PARADISE wird moderiert von Martin Gertz und Alex Hüfner. Produktion Martin Gertz.
Transkript anzeigen
00:00:01: In dem Interview mit Max Waltscheid erzählt er, dass er noch ein ganz spezielles Stück Carbon aufgehoben hat.
00:00:12: Das Buch heißt Frontal – Ein Unfall, sieben Radprofis und Geschichte ihrer Karriere?
00:00:19: Ja das war das Moment, als ich dachte oh vielleicht bin nicht fertig mit den Erzählungen.
00:00:27: Lass uns nochmal
00:00:28: zurückkehren
00:00:29: zu dem
00:00:30: Unfallort.
00:00:34: Alle nahe hatten keine Erinnerungen
00:00:37: an den Unfall.
00:00:41: Was ist denn nach dem Unfall passiert, so nachdem alle medizinisch versorgt waren und auch abtransportiert waren?
00:00:48: Was mich überreicht hatte war dass sie niemals darüber gesprochen hatten miteinander.
00:01:04: Hello Martin!
00:01:07: Lach nicht... Warum lachst du?
00:01:09: Hallo Alex!
00:01:11: Herzlich Willkommen zu Folge.
00:01:13: Hundertsechsund Sechzig von Bikers Paradise.
00:01:16: Heute so eine kleine Folge, die ein bisschen ernster ist als vielleicht sonst weil es um ein schweres Thema geht.
00:01:23: Ja das haben wir in der Form noch nie gehabt
00:01:27: aber
00:01:29: Es ist gerade ein Buch erschienen und das nehmen wir zum Anlass mal auch über nicht so schöne Themen zu
00:01:36: reden.
00:01:37: Unser Sport, also das Fahrradfahren ist ja nun mal eine schönste Sache überhaupt.
00:01:41: aber bei aller Faszination für das Rumrollern.
00:01:44: Die Fahrertechnik, das Naturerlebnis die Geschwindigkeit eins muss immer da sein ein Mindestmaß an Konzentration und Voraussicht.
00:01:53: Auch wenn diese Sachen ja eigentlich automatisch einfach so nebenbei passieren, sind sie doch elementar wichtig um eben nicht mit der Nase auf dem Asphalt zu landen.
00:02:02: oder eben das schöne Fahrrad zu schrotten.
00:02:04: Ich bin glücklicherweise noch nie aus eigener Dummheit hingefallen.
00:02:06: Ja Klopf auf Holz!
00:02:08: Aber diese Situation wo man eigentlich alles unter Kontrolle halt und dann aus dem Nichts taucht irgendwie so ein Loch im Asphalt auf was man gar nicht so richtig mitbekommt und dann hat man gerade noch so diesen Lenker festgehalten und denkt sich Das hätte jetzt aber auch wirklich schief gehen können.
00:02:24: Alex, wie sieht das bei dir aus?
00:02:27: Du hattest dieses Jahr so eine kleine Pechsträhne, ne?
00:02:31: Nein ich packe mich ja regelmäßig an... Aber
00:02:33: erst seit diesem Jahr?
00:02:34: Nee gar nicht!
00:02:35: Gar nicht!
00:02:35: Das ist mittlerweile eine kleine Regelmäßigkeit zu erkennen.
00:02:41: Ja reden wir nicht mehr drüber, nicht weiter drüber.
00:02:44: Ich hoffe, ich pass mir auf mittlerweile.
00:02:47: Das ist
00:02:47: gut.
00:02:48: Ja, das eine ist die eigene Dummheit oder das eigene Unvermögen.
00:02:52: Da kann man sich dann schön über sich selber ärgern.
00:02:54: Schlimmer wird es wenn es die Dummkeit der anderen ist weshalb man irgendwie im Krankenhaus landet.
00:02:59: Etwas ungewöhnlich Schlimmes ist den deutschen Ratprofis John Degenkolb und Max Waltscheidt.
00:03:04: vor ein paar Jahren passiert Trainingslager Anna Kosterblanker.
00:03:07: Das ganze Team befindet sich in einer Abfahrt.
00:03:10: Eine Frau aus England fährt auf der falschen Straßenseite dem Berg hoch und räumt das gesamte Team Giant Alpecin ab.
00:03:17: Dass damals niemand gestorben ist, grenzt absolut an einen Wunder.
00:03:21: Ein Mann der auf dem Beifahrersitz des Teamwagens saß und alles in der ersten Reihe mitbekommen hat – das ist Nick Klassens!
00:03:28: Der Niederländer ist Journalist und Schriftsteller und zehn Jahre nach diesem Erlebnis hat er ein Buch darüber geschrieben, mit allen Betaligten auch noch gesprochen und Interviews geführt.
00:03:38: Das Buch heißt Frontal.
00:03:39: Einen Unfall, sieben Rat-Provies und die Geschichte ihrer Karriere erschienen es das ganze vor einem Monat im Covadonga Verlag.
00:03:47: den Autor, den haben wir jetzt im Interview.
00:03:49: Aber bevor wir da reinspringen lesen wir noch ganz kurz in den Prolog des Buchs rein.
00:03:54: das ist ein Ausschnitt aus dem Tagebuch von Chad Hagar den er damals für WeloNews.com geschrieben hatte.
00:04:01: diese Worte des amerikanischen Profis direkt aus der Intensivstation in Alicante eröffnen gleich zu Beginn des Buches ja die Außergewöhnlichkeit dieses Moments und die Zeit danach wie viel Glück im Unglück alle beteiligten hatten.
00:04:16: Vorsicht, diese Worte gehen nahe und generell wird es dann doch eine etwas blutigere Folge als
00:04:21: sonst.".
00:04:27: Die Straße machte einen Bogen nach links... ...und dieser schwarze SUV kam direkt auf uns zu!
00:04:33: Für einen kurzen Moment fragte ich mich ob es sich um einen kranken Scherzgegshandelter der uns erschrecken wollte oder um jemanden der gerade eine SMS schrieb und dem letzten Moment noch ausweichen würde….
00:04:43: …oder ob es wirklich passieren würde?
00:04:46: Ich erinnere mich an das Gefühl, kurz vor dem Aufprall.
00:04:49: An den Augenblick in die mir klar wurde ja... Das wird wirklich passieren!
00:04:54: Ich erinere mich daran auf dem Rücken zu liegen und meine Hand nach Ramon auszustrecken, dessen Lehrer Blick auf mich gerichtet war.
00:05:01: Ich erinnere mich an Hände, die schmerzhaft auf meinen Nacken drückten.
00:05:05: Ich Erinnere Mich an das Dröhnen und das Gefühl des abhebenden Hubschraubers.
00:05:10: Meine nächsten Erinnerungen beginnen erst einen Tag später.
00:05:13: Es sind Bewusstseinsfetzen nach der Operation, in denen ich versuche zu rekonstruieren was geschehen ist.
00:05:19: Ich wusste noch wo wir unterwegs gewesen waren auf diesem Straßenabschnitt zurück zum Hotel nach drei Stunden Training.
00:05:27: die Sprintblöcke waren bereits erledigt.
00:05:29: ich wusste doch wo ich in der Gruppe fuhr dass John rechts von mir war weil ich ihm kurz vor dem Unfall noch etwas sagen wollte.
00:05:36: das war alles was sich sicher wusste welche meiner Freunde möglicherweise tot waren.
00:05:42: Also verbrachte ich die Zeit in diesem Wagen, Niemands Land zwischen Schlaf und Wachsein damit mein Gedächtnis nach jedem Hinweis auf ihr Wohlergehen zu durchforsten.
00:05:51: Und ich betete... Das es mich am schlimmsten erwischt hatte!
00:05:55: Wenn meinen Zustand bedeutete dass es ihnen gut ging dann war das ein fairer Tausch.
00:06:13: Den ersten Absatz im Buch beendest du mit folgendem Satz.
00:06:20: Man weiß nie, wie man auf eine Tragödie reagieren wird bis man damit konfrontiert wird.
00:06:27: Wie hast Du damals reagiert?
00:06:31: Ja das ist... Ich hatte gesehen dass der Matthias ein super tolles Kerl ist und ich mag ihn so gerne Ganz schönes Kerl.
00:06:41: Aber ich hatte gesehen oder bemerkt, dass er etwas im Schock war und dann bemerkte ich an mir selbst, wie ein Glut über mich bekommen war.
00:06:56: Sehr ruhig!
00:06:57: Und ich wüsste schon was ich tun musste.
00:07:02: Ich hätte niemals in so einer Situation gewesen bevor.
00:07:06: Also da war es cool zu bemerken
00:07:09: Was ist denn nach dem Unfall passiert, so nachdem alle medizinisch versorgt waren und auch abtransportiert waren?
00:07:15: Dann seid ihr ins Hotel gefahren oder?
00:07:19: Ja wir sind zusammen nach einem Hotel gefahrern Matthias und ich.
00:07:23: Und da sind zwei Teamcoaches hinterher an der Unfall geblieben zum Sprechen mit Polizei und so Matthias und ich sind zum Hotel gefahren.
00:07:34: Und Matthias hat etwas über den Telefon geredet mit Menschen, dann sind wir die zwei von uns in der Auto.
00:07:45: Das war ziemlich emotional?
00:07:49: Ich könnte schon in seinen Augen das erste Wasser sehen.
00:07:56: Das hatten wir beiden ... weiße Weste an und der war ja ganz unter das Blut von Chad Hager.
00:08:06: Ja, es war unwirklich!
00:08:11: Wie lange hat dich diese Erfahrung beschäftigt?
00:08:15: Musstest du dir Hilfe suchen um das zu verarbeiten?
00:08:20: Nicht so sehr.
00:08:21: ich denke dass da waren ein paar Dinge die geholfen hatte.
00:08:27: Ich hätte gut reagiert im Moment.
00:08:29: Ich hatte ja den Nachbeziehung mit dem, das Team gehabt.
00:08:33: Der Nachbesprechungen.
00:08:34: Entschuldigung!
00:08:36: Ich hätte der Erzählung gemacht für die Zeitung der Allgemeinen Dachblatt, der Tag danach und der erste ist dass die Renner das allen überlebt haben.
00:08:47: Das war das Wichtigste und dann auch noch ein Karriere gehabt hat.
00:08:52: und ich habe ein paar Monate später habe ich mit Matthias ein Bier getrunken oder Ja, mehrere Biere.
00:09:02: Aber es war sehr gut zu reflektieren und das war mit meiner Freundin dabei und seiner Sohn.
00:09:11: Und die zwei, die hatten da gesessen... Wir kennen diese Gäste einander, weil wir so lautern reden und werden ja nur zwei Stunden oder drei Stunden miteinander durchgebracht.
00:09:25: und dann drei Monate später Also wir einander schon dreizig Jahre kennen, aber ja.
00:09:34: Das alles hat geholfen mit das Verarbeiten.
00:09:37: Zum einen warst du ja Ersthelfer und unmittelbar Beteiligt?
00:09:41: Wie viele Wochen oder vielleicht auch Monate später hast Du denn den Entschluss gefasst?
00:09:45: Das muss in einem Buch aufgearbeitet werden.
00:09:48: Acht Jahre später... Acht Jahr später!
00:09:52: Wie für Monate, das weiß ich nicht.
00:09:55: Ich war kein Radsportjournalist Das war ein Welt, das ich nicht kannte.
00:10:00: Ich war in Spanien zu meinem Interview mit Tom Dummele für eine Mode-Magazin – also nicht vor einem Radsportmagazin.
00:10:10: Also ich kenne den Radsportswelt nicht.
00:10:13: und dann der andere war auch niemand von Team.
00:10:17: Niemand von die Renner hat mir echt gesehen oder erinnert mich.
00:10:23: Ja, so.
00:10:24: Und da war acht Jahr später in Paris Olimpix, dann war ich ein Sportjournalist und ich war am Tag der Pressesprecherin mit die Frauen von den niederlandischen Ratren herbunden.
00:10:41: Und dann hatte ich den Pressesprächer von zweizigsechzehn gesehen – das war Peter Reef, der war eine Pressesprecherin im Joint Airbus.
00:10:49: In den Jahren, der war für das Niederländische System.
00:10:54: Und dann ... Ja ich bekomme immer ganz halt, wenn ich das da jetzt überreden.
00:11:00: Das ist so unglaublich!
00:11:02: Es war ein sehr schwieriges Gruppe.
00:11:05: die Journalisten der Radsport hier hatten ja ... Da war es eine ganze Gruppe und ich gehörte nicht dazu.
00:11:13: Ich habe mir gemeldet und niemand hat etwas gesagt zu mir.
00:11:17: also das ist okay.
00:11:18: Aber dann, an einem Moment geht die Tür von das Hotel wird geöffnet und dann kommt Peter raus.
00:11:24: Und wir sehen einander!
00:11:27: Ich habe ihn in den letzten Jahren in der Zeitung über das Erzählen gesprochen und dann acht Jahre später sehe ich ihn.
00:11:36: Das war so bizarr!
00:11:39: Wir haben sehr laut gesprochen aber auch über Wie das passiert ist und wie es ihnen vergangen ist in den Jahren danach.
00:11:50: Das war das Moment, dass ich dachte vielleicht bin ich nicht fertig mit den Erzählungen.
00:11:55: Wie war deine Beziehung zum Radsport vor dieser Story?
00:11:59: Bevor was passiert ist?
00:12:03: Das war nie da.
00:12:04: Am Olympischen Spiele in Paris habe ich gesehen, wie ein geschlossener Welt das ist Auf jeden Fall den niederländischen Radsportjournalismus, das ist uns kennt uns und ja... Das ist nicht mein Welt.
00:12:23: Und das ist okay.
00:12:25: aber ich hätte gesehen was ich ja bevor hat gesagt dass sie ein bisschen na wir sind einen Tisch und du gehst da sitzen.
00:12:34: nach dem Gespräch mit Peter Reef waren allen nach mir zu mir gekommen und gefragt, wo kennst du Peter so gut von?
00:12:44: Was ist denn dein Story?
00:12:46: Und dann hatte ich gesagt über den Umfall, dass ich da gewesen war.
00:12:50: Jeder hat gesagt, das ist ja sehr bizarr!
00:12:53: Wir kennen die Geschichte und offiziell sehen sie allen Weißen viel besser wie es ist.
00:13:00: den sechs Rennen vergangen ist in der Rest von ihrem Karriere.
00:13:04: Das war meine Beziehung, er war nicht wirklich da.
00:13:07: Dann habe ich nach Paris mit Matthias telefoniert und das war auch der erste Mal seit acht Jahren, dass ich ihn gesprochen hatte und dann ja ... das war ab normal.
00:13:21: und dann hatte ich vor der ersten mal Chat Hager ein E-Mail gesendet.
00:13:26: Wir hatten niemals Kontakt gehabt ... nach dem der XXIII.
00:13:31: Januar, und er reagierte in einem der nächsten Tage.
00:13:37: Es ist so schön von mir zu hören... ... und er war auch ja ganz begeistert von meiner Seite die Erzählung zu hören,... ... weil er keine Erinnerungen hat.
00:13:51: Also dass das ein langes Antwort zu deiner Frage.
00:13:56: Und hast du als Kind mal Radsport ausprobiert?
00:13:59: In den Niederlanden seid ja schon auch so ein bisschen Radsports verrückt.
00:14:02: Ich bin nicht Radspotsfräge, ich bin ja sehr schlecht.
00:14:05: Ich weiß nicht, ob ich Anwärgungen machen könnte für deinen Runnysports.
00:14:12: Wie sagst Du das auf Deutsch?
00:14:15: Laufen!
00:14:15: Ich laufe gerne, ich habe vier Marathons gelaufen.
00:14:20: Aber Radsport ... Ich hab ein sehr tolles Fahrrad aus den Siebzigerjahren.
00:14:25: Ich glaube, der in Bernar-Hindur hast du da aufgeregt und gefahren.
00:14:31: Aber ich bin so schlecht.
00:14:34: Ganz junger.
00:14:35: Aber jeder zehn Minuten habe ich Hunger.
00:14:39: Das ist sehr hart für mich!
00:14:41: Aber weißt Du warum die Niederländer so fahrradfreundlich sind?
00:14:47: Ja, also ich hätte den Bikers Paradise in den letzten zwei Episoden gehört.
00:14:53: Ich denke da hätten wir Antwort schon!
00:14:57: Wir haben sehr gute Ratingen und alles ist.
00:15:03: der wichtigste Person im Verkehr hier ist der Radrenner oder jemand auf einem Rad Und danach kommt der Fußgänger und dann kommt der Auto vielleicht?
00:15:15: Das ergibt einen Sinn.
00:15:18: Ja, das ist vielleicht warum.
00:15:20: Aber der Mannschaft von der Bullen so gut ist... ...der ist ja in Berlin aufgewachsen.
00:15:25: Also das weiß ich nicht wie du es sagst.
00:15:28: Das war für keiner Wissen!
00:15:28: Nein, nein.
00:15:32: Sag mal, du hast es gerade schon ein bisschen angesprochen.
00:15:34: Der eigentliche Grund, warum du damals zum Team Giant Alpecin nach Spanien ins Trainingslager gefahren bist?
00:15:41: War ja dieser Artikel den du über Tom Dumoulin machen solltest, schreiben solltest Dieser Auftrag überhaupt zustande gekommen.
00:16:05: Und sie kennt einen Mann und das war irgendwie
00:16:11: so.
00:16:12: Also, war es gekonnt?
00:16:14: Sie suchten noch eine Journalist der auch ja der männliche Seite konn belichten.
00:16:20: also ich habe gesagt, ich weiß alles von der Ratsport.
00:16:25: Ja, das ist ein bisschen dumm aber so ist das gekommen.
00:16:30: Ich kenne da ein Person an Vogue magazine und sie hat mir dahin geschickt Und ich weiß auch nichts.
00:16:37: Ich schreibe in das Buch, dass wir gleich nach den Nachbesprechungen nach Amsterdam geflogen sind ohne den Interview mit einem Ton gemacht haben.
00:16:50: Das war gekänzelt nach dem Unfall und dann landeten wir in Schephol oder Amsterdam.
00:16:58: Ich habe mein Handy eingeschaltet.
00:17:04: Da waren viele Leute, die mich angerufen hatten von TV-Fernsehen und Radio und Zeitungen.
00:17:11: Und ich hatte gedacht ... Ich habe ja niemals getötet oder einen Bluch geschrieben.
00:17:16: Ich habe das nirgendwo gesagt, dass ich überhaupt da war.
00:17:22: Aber jetzt acht Jahre später, wenn ich das Buch anschreiben war, entdeckte ich warum, wie das gekommen war.
00:17:29: Es war ein Pressentag, den wir dort waren In Spanien in den zwanzigsechsten, da war es ein ganzes Presse-Tag.
00:17:38: Aber ich habe ja keinen Journalist gesehen, weil ich ein Modischjournalist war und sie hat mir getrennt gehalten von der Rest von dem Gruppe aber sie wussten dass ich da war.
00:17:47: Wir haben uns gefragt warum die Zeitschrift Vogue an Radsport interessiert ist?
00:17:53: Ist der Tom in seiner Freizeit immer so gut angezogen?
00:17:57: Könnte sein Grund sein!
00:17:58: Besser als ich?
00:18:01: Ich denke nicht, das war auch ein Experiment von Giant Alpysinn damals.
00:18:06: Er hat noch nicht der Jero gewonnen.
00:18:08: Das war schon ein Jahr später.
00:18:10: Er hatte sehr gut am Wölter in den Zwanzig-Fünfzehn gefahren und er war ein bisschen großer, größer.
00:18:18: und also hatten sie da ja gesagt, wann Vogue hat gefragt?
00:18:23: Wir haben auch einen sehr guten Fotograf, ist das das deutsche Wort?
00:18:28: Ja!
00:18:29: So, ja, like, zwölf Bagnas würde das werden.
00:18:33: Aber das ist niemals passiert.
00:18:36: Es war ein Soma-Special mit sportlichen Iconen so etwas.
00:18:43: Wenn dieser Artikel damals gar nicht mehr rausgekommen ist, hast du dann trotzdem Geld für deinen Aufwand bekommen den du ja nicht abschließen konntest?
00:18:51: Das Artikel gibt kommen!
00:18:53: Das muss ich irgendwo legen, aber das ist sehr gekommen.
00:18:57: Es war acht Tage.
00:18:59: später hat er mir angerufen der Tom und die erste Frage war wie geht es dir?
00:19:08: Aber es war Tom, der hat es gefragt.
00:19:11: Der hat ja ganz verstanden dass das auch einen großen Impact auf mich gehabt hatte und das war interessant.
00:19:19: ein sehr gutes Mensch.
00:19:22: Lass uns noch mal zurückkehren zu dem Unfallort.
00:19:27: Beschreib mal, wie hast du den Unfall erlebt?
00:19:30: Was ist da in dem Teamwagen passiert?
00:19:35: Wenn Teamwagen ... bevor der Unfall oder ...
00:19:39: wenn ihr um die Kurve gefahren seid und auf einmal liegen alle auf der Straße verteilt.
00:19:45: Ja also hätte ein sehr nettes Gespräch mit Matthias auf dem Weg zum Hotel.
00:19:53: Wir konnten sie sehen, die Renner.
00:19:58: Die Formation.
00:19:59: gehen Sie bis zum... ...die Berge runter und dann auf jeden Fall hat Matthias voll auf die Bremse getreten.
00:20:09: Und dann war das ein Auto mit der Nase unserer Seite und er war ganz kaputt und wir könnten nicht... Wir hatten nicht gedacht in diesem Moment dass es um die Rennen ging.
00:20:24: Das war unwirklich, weil wir den ganzen Tag hatten wir gar in Autos gesehen nur Renners von anderen Teams und also auch Amateur-Renners.
00:20:36: Aber der Auto war ganz kaputt und wir haben gedacht was ist hier los denn?
00:20:42: Was hat kollidiert mit dem Auto?
00:20:46: der Tür gerüffnet hatte und sagte Matthias, oh mein Gott ist es aus!
00:20:51: Und dann hatten wir gesehen das war ein Fahrrad von Giant.
00:20:55: Er hat gesagt Giant ist eine Werbung unter dem Auto gelegen hatte.
00:21:00: und dann sind wir ums Auto gelaufen und da liegen sie.
00:21:06: Fünfzig, sechszig Meter voneinander schreiend, weinend und betend Und da war noch einer, der rund gelaufen hat.
00:21:19: Das war der Sören Karanzen, der dänischen Rinner.
00:21:24: Der war der Letzte in den Gruppen.
00:21:27: Der Einzige, der hat aus Einzigen den Auto herum können fahren und er hat gedacht, dass seine Team-Meats tot waren oder an Sterben waren.
00:21:42: Ja das soll ich nie vergessen!
00:21:44: Ja, wie der ganze Tag, soll ich nie vergessen.
00:21:46: Aber das ist wie im Schock er war und da war es ein anderes Ding, was passierte.
00:21:53: Er begann sich umzukleiden, alles rauszutun.
00:21:59: Vielleicht könnte er es ihnen helfen mit den Sorgen für die Renner?
00:22:07: Und dann war noch ein anderes Person.
00:22:10: Das war ein altes Brau, der da rundlaufläuft und sie war eine ganze Panik auf Englisch schreitend.
00:22:20: Er kehrte mal, er ging, das war die Touristin, die da Panik ans Machen war.
00:22:27: Also ich habe ihr bei den Armen genommen, nach vorne der Auto auf einen großen Stein gesessen ...gerufen mit dem Handy.
00:22:40: Also Familie angerufen und dann bin ich ja zurückspaziert, und dann sagte... Und ich habe ein, zwei angerufen der Notnummer.
00:22:48: Ich wusste gar nicht wo wir waren!
00:22:50: Ich war Spanien das war es, Costa Blanca.
00:22:53: aber... Ja, ich wussten, ich kenne den ganzen Region nicht.
00:22:57: also wenn ich hatte den Notnummer die Notmännchen an den Telefonen Ich könnte das nicht sagen, wo wir waren und dann habe ich einen Autostoff gesetzt.
00:23:09: Ich hätte ihn gefragt, erst mein Handy erzähle bitte, wo Wir sind.
00:23:14: Dann bin ich nach Matthias gegangen und er hat mir gesagt, mach mal der Runde!
00:23:19: Ich bin hier, Magsou da und dann segeln wir, sprechen mit ihr.
00:23:23: All die Renne, sie musste wachbleiben?
00:23:26: Und das war es.
00:23:28: Am Ende bin ich am Rahmann-Sinkerdamm Und Ramund Sinkoldam, im Moment der sagt schon Schlimmste aus weil er konnte nicht bewegen.
00:23:42: Es sah schon aus wie das gelohnt war und er war niederländisch, konnte mit ihm niederlandisch sprechen und dann könnte also etwas präzise sein über was er fühlte oder wie er dacht.
00:24:00: Er war ja ganz hell.
00:24:03: Der hat gesagt, kannst du mir meinen Freundin anrufen.
00:24:08: Weißt du das Nummer aus dem Kopf?
00:24:10: Also ich dachte, es ist schon okay.
00:24:13: und dann links von mir war der Chad Hager und er war ganz leise.
00:24:19: Da saß auf seinem... Auf seinem Arsch.
00:24:24: Weißte ich nicht, dass
00:24:25: das wurde.
00:24:26: Intern!
00:24:27: Ja natürliche.
00:24:29: Und dann hatte er sein Kopf Gedreht an einem Moment, das war ja ganz wie ein Film.
00:24:37: Ein guter Film von Tarantino vielleicht aber schrecklich zu sehen.
00:24:41: und dann war ich ja ganz grün am Gesicht und dann ... Das Blutgeher kam raus den Nacken auf den Hetz.
00:24:49: Psst!
00:24:50: Das ist schreckli... Und dann bin ich gegen eine Baum sitzen und dann Matthias hat das Chat in meine Arme gelegt und dann hatten wir da ganz lange gesitzen Und er sagte den selben Satze, jede drei Minuten.
00:25:12: Wir haben zusammen gebeten und das war schrittlich.
00:25:17: Hast du damals dann Gedächtnisprotokoll geschrieben so dass du nichts vergisst?
00:25:21: Du beschreibst ja sehr detailiert wie du die Fahrer da auf dem Asphalt und im Straßengraben vorgefunden hast.
00:25:28: Ja, ja.
00:25:29: Der Unfall war am Samstag und am Sonntag habe ich in Amsterdam alles geschrieben nur für den Verarbeiten meiner eigenes Ding.
00:25:41: Und da...ja das habe ich.
00:25:44: Ich kann mich noch daran erinnern dass John Degenkorb fast einen Finger verloren hätte.
00:25:52: Wie hast du ihn aufgefunden?
00:25:58: Eigentlich das Letzte, dass ich gesehen habe.
00:26:00: Aber wenn ich den Runde mache, hatte ich ihn gesehen.
00:26:04: Er könnte durch sein Bein das Asphalt sehen.
00:26:09: Das war ein Loch so groß.
00:26:12: Auch Matthias hat gesagt, ich habe das auch gesehen
00:26:16: und den Arm.
00:26:18: Und dann habe ich auf dem Winger gesehen aber da war es nur ein bisschen haut.
00:26:24: Es war unglaublich!
00:26:27: Er dachte nicht an seinen Winger oder an sein Bein, aber er dachte nur, jemand kann mein Frau anrufen.
00:26:36: Laura.
00:26:37: Sie musste es nicht irgendwo anderes hören.
00:26:40: Das hat mir hart getroffen und ich habe da auch mit ihm übergeredet.
00:26:46: Aber das gilt für all die Rennen.
00:26:49: Auch Max Waalscheiter hat ja auch schreckliche Dinge mit seinem Bein.
00:26:56: Aber er hatte nur Fokus auf John und Chad hat nur Fokuss auf Ramon.
00:27:05: Jeder dachte an jemand anderes, nicht auf seine eigene Probleme.
00:27:13: Konntest du vor Ort mit der Fahrerin des Autos noch ein bisschen sprechen?
00:27:17: Du hast sie an die Seite gesetzt auf einen Stein, die muss ja auch komplett fertig gewesen sein mit der Welt!
00:27:23: Die, die war komplett fertig.
00:27:26: Sie ist ... sie war dreiundsiebzig?
00:27:28: Aber ich dachte nur, ich muss den Rennen helfen.
00:27:31: Aber ein wichtiges Hilfe würde sein, die Frau aus dem Ort holen.
00:27:39: Das war das Wichtigste, dass ich dach.
00:27:41: Und ich hatte geholfen mit Anrufen und das wär's.
00:27:45: Ich dachte ... Und da war es sehr schnell.
00:27:48: eine Tochter war da und ein bisschen später auch der Mann.
00:27:53: Das Frau ist so, also ich habe ja nicht mehr mit die Frau wirklich gesprochen.
00:28:01: Hattest du zu den Menschen im Team und den Fahrern danach noch Kontakt oder hast du sie erst wieder zu dem Buchinterview gesehen?
00:28:12: Buchinterview das war der erste Mal.
00:28:14: nur der Matthias hab' ich noch gesehen am Gero in Niederlande wenn Sie in Neumegen waren, in Zonzi Setz sind Und ich habe noch der Pressesprecher gesehen.
00:28:27: Aber das war es.
00:28:29: Ich war angstig, dass sie mir nicht kannte oder erkannte, dass ich da war und dass das wichtig war.
00:28:36: aber ja... Es ist wichtig für die Erzählung.
00:28:39: Alle nahe hatten keine Erinnerungen an den Unfall also schon Fragmenten.
00:28:46: und dann hab' ich mit Ramon gesessen in der Niederlande.
00:28:52: Moment in das Interview hat er gesagt, was du der Mann mit Chat beschäftig war.
00:29:00: Das war ein älteres Moment im Interview.
00:29:03: Aber so hätten sie allen kein Erinnerung an mir.
00:29:09: Aber Sie waren alle sehr froh.
00:29:11: ist nicht das richtige Wort aber dankbar ist das ein Wort für den Puzzletailer von Ihren eigenen... Das ist der größte Tag in ihrem Leben.
00:29:26: Ein bisschen mehr Erinnerung zu bekommen an den Tag.
00:29:30: Haben damals alle sofort zugesagt, als dass sie Teil des Buchs werden können?
00:29:35: Oder hatte da auch jemand so Probleme damit?
00:29:39: Ja, Probleme weiß ich nichts aber er war sehr ... Der Distanz war sehr da.
00:29:45: John, das hat acht Monate gedauert bevor ich ihn sprechen konnte Aber wenn ich an den Tisch saß mit ihnen, da war er ganz ... ja.
00:29:56: Geiles, nicht der richtige Boot aber so ein schönes Meeting.
00:30:02: Nur den Friedrich Ludwigson, das schwedische Fahrer hatte gesagt, dass er nicht der Energie hatte zum Reden über das Unfall oder der Unfall und das habe ich zu respektieren und zu akzeptieren.
00:30:16: Hast
00:30:16: du auch probiert die Fahrerin des Autos wiederzufinden?
00:30:21: Ja!
00:30:21: Ja, das ist eine Kapitel in das Buch.
00:30:24: Es hat nicht geklappt aber ich denke... Ich habe ja wirklich versucht sie zu finden.
00:30:31: Aber ich denke schon dass sie nicht mehr lebt.
00:30:35: Sie war schon in den Seventies und die politischen Frauen wären un-average einundachtzig.
00:30:46: also sie würde es schon in Injury Time gewesen sein.
00:30:51: Ja, ich könnte sie nicht finden.
00:30:53: Auch den Rechts der Anwalt, das ist hinter geschlossene Türen hat es stattgefunden.
00:31:02: Also da sind keine Dokumente mit Ehrennahme da.
00:31:06: Die Interviews zeigen ja auch ganz eindrücklich wie unterschiedlich alle diesen Albtraum wahrgenommen haben.
00:31:12: also jeder erzählt irgendwie eine komplett andere Geschichte.
00:31:15: Hat dich das überrascht als du damit konfrontiert wurdest?
00:31:18: Nee, weil ich ... Das könnte ich erklären.
00:31:22: Was mich überrascht hat, war, dass sie niemanden da übergesprochen hatten miteinander.
00:31:28: Ich erinnere mich, dass Sie nicht gerne darüber sprechen, aber Sie hatten ihn einander so oft gesehen am Radrennen oder mit den Trainingslager.
00:31:40: Aber das ist niemals stattgefunden und das hat mir überrasacht.
00:31:46: ja!
00:31:47: Das verstehe ich.
00:31:48: Ja, das hört sich komisch an erstmal.
00:31:52: Wie schwer vieles den Beteiligten wieder aufs Rad zu steigen?
00:31:56: Der war der einzige Renner die zu schnell aus Fahrrad gestiegen sein.
00:32:04: John zum Beispiel.
00:32:06: Er möchte ganz gerne der ersten Mai Frankfurt-Radrennen machen und jetzt sagt er Das war ein bisschen zu früh, aber ich möchte so gerne Rad rennen.
00:32:21: Und er war letztes Jahr in den Flannern im Rundfahrt gefallen und dann hat er sich mehr Zeit genommen zum Reha.
00:32:35: Das war auch schwer, aber das war ein besseres Manil zum Trück kommen.
00:32:40: Sören Krach Andersen.
00:32:41: Das war das crazy, anecdotisch gehört habe.
00:32:46: Im selben Jahr hat er der Paris-Roubaire gefahren und dann waren sie in das Bus von Valais.
00:32:56: Ich sagte, der Wald von ...?
00:32:58: Ahrenberg!
00:33:00: Ja, Ahrenburg, da sind Sie angekommen.
00:33:02: Da war ein Sturz und er war nicht dabei aber er hatte das gesehen.
00:33:10: Da war einer mit den Kopf auf dem Stein gefahren und er hat ja ganz den Kopf voll Blut.
00:33:17: Und Søren war in Panik, der hat sein Fahrrad gefasst und dann über das Heck ist da übergekommen und das Wald im Gerät gelaufen.
00:33:29: Mit des Fahrrads.
00:33:30: Er hat etwa hundert Meter ins Wald ingelaufen und danach hat er gedacht... Was, was mache ich jetzt?
00:33:39: Und da hat er sich umgedreht und dann ist er nach... zurück nach Parkour gelaufen.
00:33:46: Der Fahrrad auf den Neck gesagt und dann hat das Team gesagt, nein, nein!
00:33:50: Du gehst jetzt im Auto.
00:33:54: Das war... also immer ganz alt wenn ich da überdenke oder rede.
00:34:02: Was du gerade auch gesagt hast mit dieser Liebe zum Radsport, dass John irgendwie auch ein bisschen zu früh wieder aufs Fahrrad gegangen ist.
00:34:10: Man kann sich ja gar nicht vorstellen wie schwer das für die Profis ist, wieder Freude so an dieser liebsten Sache überhaupt zu finden.
00:34:17: Wollten Fahrer auch einfach mit diesem Sport aufhören und damit abschließen?
00:34:22: Ich denke nicht!
00:34:24: Max Warscheid hat gesagt, dass er das vor einzigen Momente gedacht hatte.
00:34:29: in der ersten Woche aber... Wie das Schlimmste schon vorbei war, hatte er schon gedacht.
00:34:36: Ich gehe schon alles machen zum zurückkehren.
00:34:40: Also ich denke nicht dass die Menschen das wirklich gedacht haben.
00:34:45: In dem Interview mit Max Waltscheid erzählt er, dass er noch ein ganz spezielles Stück Carbon aufgehoben hat.
00:34:53: Erzähl uns mal die Geschichte.
00:34:55: Es hat so viel weh getan Schienbeinbrucher auf mehrere Plätze und das hat so viel Weh getan, dass ein Teamkollegen hat gefragt ich muss irgendwo auf Beißen.
00:35:15: Das macht so viel weh!
00:35:17: Und dann hatte Arthur van Donga der jetzt am Jumbo-Fissmar oder Fissmalisbike ist Der hatte das Stück kaputt an ihm gegeben.
00:35:27: Und Artur hat mir das schon erzählt, ein paar Monate bevor ich Max sprach.
00:35:35: und dann hätte ich Max gefragt, weissten sie noch diese Geschichte?
00:35:40: Und dann hatte er gesagt ja, ich habe es schon in seinem Wohnzimmer stehen der Stück Carbon.
00:35:49: Der könnte immer sein Zehner stehen darin auf dem Carbon.
00:35:54: Also das muss ja wirklich wehgetan haben.
00:35:58: Die Zahnabdrücke in des Carbon-Reis?
00:36:00: Ja, Zahn-Abdrücke ne.
00:36:05: Du meinst es ja vorhin auch schon Degenkreub ranzubekommen war nicht ganz so einfach.
00:36:08: du hast gesagt acht Monate hast du da gearbeitet um ihn ranzubekommen.
00:36:13: woran hat das gelegen?
00:36:13: Einfach weil er so involviert ist und dieses Profibusiness einfach so viel Zeit frisst?
00:36:19: Ja und dann hatte er auch noch viel Zeit gehabt in Flanorin Rundfahrt gestürzt war, aber er möchte da gerne nicht dann denken.
00:36:30: Und das richtige Moment war niemals da und... Das ist seine Geschichte seiner Karriere!
00:36:36: Er war sehr gut und danach nie mehr.
00:36:40: Er hatte mir gesagt auch alles bis zum Jahr zwanzig fünfzehn geht so?
00:36:45: Und dann war es so.
00:36:47: Ja jeder Interview ist schon ein Listenfragen danach.
00:36:52: sehr langweilig und denke ich vor ihnen.
00:36:55: Ja, das verstehe
00:36:56: ich.
00:36:56: Also es war ein bisschen anders mit mich denke ich weil ich da war und könnte in Sache erzählen.
00:37:06: Das hatten hoffentlich geholfen als auch...
00:37:11: Wie lange hast du insgesamt an dem Buch geschrieben?
00:37:14: Nicht so lange eigentlich.
00:37:17: Ich denke unter einem Jahr Vielleicht elf Monate.
00:37:23: Es war ein Deadline in September letzten Jahren und ich war sehr motiviert, um das zu machen.
00:37:34: Und es war ein schweres Buch für das Topic aber auch sehr einfach zum Machen, weil... Ich hatte Träume über das Buch und ich würde das ja sehr schön schreiben.
00:37:47: Und es wird ein ganzes Radsportklassiker werden, aber ... Ja, wenn ich die erste Interviewsschreiben war, hätte ich gedacht, die Gespräche, das ist das Buch!
00:38:03: Ich möchte das nicht interpretieren und meine Soße über die Geschichte machen.
00:38:10: Es müssen die Richtigen Geschichte sein.
00:38:13: Und ich muss da auch den stillen Moment der Ems-Gesprach möchte ich fassen, also das ist weil ich warum ich für diese Maxin Form gegeben bin mit dem Frag
00:38:26: Antwort.".
00:38:27: Das Buch ist ja als erstes in den Niederlanden rausgekommen jetzt auch in Deutschland beim Covadonga Verlag.
00:38:33: wie fällt denn bisher so das Feedback bei dir im Land und vielleicht bei uns auch aus?
00:38:38: In Niederlands war ich sehr stolz auf wie viel Medien da über erzählt hat.
00:38:45: und auch die Journalisten, die haben sehr nett und mit Respekt die Geschichte erzählt.
00:38:54: Es ist auch spektakulär.
00:38:55: Das hat sie auch genommen machen aber erzählten wirklich auf wo das Buch übergeht, wieviel weh das macht und wie das ihre Karriere beeinflutet hat.
00:39:11: Wirklich toll, wie sie allen darüber berichtet oder gemeldet hat.
00:39:16: Und in Deutschland auch sehr froh mit, wie das geht.
00:39:19: Ja!
00:39:20: Auch sehr toll, um mit ihnen zu reden da über.
00:39:25: Ich hoffe, dass mein Deutsch zu verstehen ist.
00:39:29: Klar, super!
00:39:30: Haben die Interviews Fahrer nochmal kontaktiert und gesagt, dass es hilfreich war vielleicht, das noch mal aufzuarbeiten durch die Interview?
00:39:41: Ja, die Meisterrenner hatten das gesagt.
00:39:44: Ich habe alle Renner ihren eigenen Kapitel zugesendet auf Englisch wo sie können sagen wir sind okay mit dieser Story.
00:39:53: John und Max sagten ja sehr toll wirklich froh mit dem Kapital oder der Geschichte.
00:40:00: aber ich möchte gerne auch den Rest des Buchs lesen.
00:40:04: also dann habe in Oktober oder November habe ich der Reiner von Kovodunga Animo geschickt.
00:40:12: Das ist warum das so schnell geklappt hat, der deutsche Übersetzung.
00:40:17: Ich bin sehr froh mit die Übersetzungen, ich bin das schon ans Lesen des Buchs auf Deutsch auch zu üben.
00:40:26: zum diesen Podcast aber war...
00:40:28: Ja ja!
00:40:29: Das Deutsch ist schön.
00:40:31: Viele eigene Wörter.
00:40:33: Na klar.
00:40:34: Jetzt rückwirkend betrachtet welche Lehren ziehst du aus diesem Unfall und den Erlebnissen danach.
00:40:43: Kannst du das für dich sagen?
00:40:46: Ja, es hat mir beeindruckt dass die allen gestürzt sind auf der unglaublichen Weise.
00:40:53: und dann das nächste was sie gedacht haben war oh wie schnell kann ich zurückkehren.
00:41:00: Was muss ich tun zum zurückgehen zum Fahrrad?
00:41:05: Okay, Nick.
00:41:06: Vielen Dank für deine Zeit!
00:41:07: Es war hochinteressant mit dir diese Geschichte aus erster Hand zu erfahren.
00:41:11: Ja vielen dank.
00:41:12: Danke für das Interview.
00:41:20: Also ich fand ja schon beim Lesen es absolut faszinierend weil in mir auch körperliche Schmerzen ausgelöst hat.
00:41:29: Du musst dir vorstellen, ich liege im Bett schön bummelig zugedeckt die kleine Lampe an und lese dann was da für Verletzungen sind und wie schrecklich das alles ist.
00:41:38: Und ich habe mich wirklich im Bett gewunden weil ich da einfach das nachspüren kann.
00:41:44: so schlimm.
00:41:45: So ging es mir jetzt beim Aufnahmen
00:41:46: auf.
00:41:47: Ja ja ich hab auch ein paar Seiten gelesen und die ganze Story ist so intensiv.
00:41:53: Und jetzt sind bei mir auch noch mal so lauter Bilder hochgekommen, nachdem wir mit Nick darüber geredet haben und man kann sich da so irgendwie reinversetzen.
00:42:03: Es ist so unfassbar!
00:42:06: Das zeigt mal wieder wie schnell es gehen kann.
00:42:11: Deswegen das meinte ich ja auch am Anfang.
00:42:12: Es muss nicht immer die eigene Dummheit sein, die ein dann irgendwie ins Krankenhaus katapultiert.
00:42:19: hinter jeder Ecke irgendwas lauern.
00:42:20: Das ist so in der Natur der Sache, da können wir irgendwie niemals dran etwas ändern.
00:42:25: Trotzdem ist und bleibt unser Sport einfach wunderschön!
00:42:29: Und das Tollste was auch wirklich positiv aus dieser gesamten Sache rausgekommen ist... ...ist ja dass alle ihren Sportleben weitermachen konnten und dass es sie irgendwie zusammengeschweißt hat.
00:42:43: Wie Nick meinte er kannte einige Leute nur eine halbe Stunde oder drei Stunden.
00:42:49: Trotzdem war es so, als ob sie Brüder geworden sind durch so eine Situation.
00:42:52: Unfassbar!
00:42:53: Und ich finde das auch irre, dass alle weitergemacht haben einfach...
00:42:57: Dass es überhaupt ging?
00:42:58: Dass es möglich war?
00:42:59: Ja
00:42:59: aber das ist auch irgendwie... Es hat sich ja so angehört.
00:43:03: also wenn es eigentlich für alle klar war,
00:43:05: dass
00:43:06: Sie wieder aufs Rad wollen und müssen und so schnell wie möglich
00:43:10: Ja.
00:43:11: Wow!
00:43:12: Also seid vorsichtig da draußen, wenn ihr Fahrrad fahrt, sei es in der Stadt beim Pendeln oder eben beim Rennrad fahren, beim Graveln bei Mountainbiken sonst irgendwas?
00:43:20: Oder einfach nur auf dem Fluss-Radweg einen Kuchen essen oder so?
00:43:25: Seid vorsichtig haltet den Lenker schön fest und immer die Ohren gespitzt.
00:43:28: Und als kleines Schmankerl haben wir natürlich auch noch ein paar Exemplare dieses Buchs was im Covadonga Verlag erschienen ist zu verlosen.
00:43:36: Frontal findet ihr bei uns, bei Instagram da ist ein Pause, da müsst ihr eine kleine Frage beantworten, darunter kommentieren und vielleicht hat die losfeh euren Namen gezogen?
00:43:47: Und dann schicken wir euch das Exemplar zu!
00:43:49: Genau so machen wie das.
00:43:51: Die nächste Folge wird wieder ein bisschen
00:43:55: fröhlicher.
00:43:57: Ich bin immer noch so ein bisschen... Boah, das nimmt einen mit irgendwie.
00:44:00: Ja es macht einen fast betroffen.
00:44:03: Das stimmt
00:44:03: aber alles gut Gut gegangen.
00:44:07: Dann Ahoi, bis zum nächsten Mal!
00:44:08: Bis
00:44:08: zum nächsten mal!
00:44:09: Sagt
00:44:09: alle euren Freundinnen und Freunden Bescheid dass es uns gibt.
00:44:12: Genau!
00:44:21: Tschüss!
Neuer Kommentar